Überweisungen in die USA

Im Gegensatz zu den hier bekannten Angaben, wie beispielsweise IBAN und BIC für den innereuropäischen Zahlungsverkehr nutzen die USA dieses System nicht. Überweisungen sind dort eher die Ausnahme als die Regel, denn viele Bürger scheuen die Weitergabe der Bankdaten.

Wichtig für eine möglichst schnelle Überweisung in die USA sind neben der Kontonummer und Anschrift des Empfängers die vollständigen Angaben zur Empfängerbank. Hierzu gehört nicht nur der Institutsname sondern vor allem deren Anschrift, SWIFT-Code und Routing Number. Dies sind die Angaben, die hier durch die IBAN bereits vollständig erfasst sind.

Die einheimische Bank übermittelt alle Daten mittel SWIFT an ihr amerikanisches Korrespondenzinstitut, welches dann die entsprechende Zuordnung an die Empfängerbank vornimmt. SWIFT ist ein internationales Telekommunikationsnetzwerk der Banken zum Austausch von Nachrichten. Über diesen Weg werden lediglich Textnachrichten versendet, der eigentliche Transfer des Geldes erfolgt über den internationalen Zahlungsausgleich der Banken, der über die Notenbanken erfolgt.

Zu beachten sind auch die Gebühren. Nicht nur die Höhe sondern auch die Angabe wer diese übernimmt. Möglich sind hierbei die Varianten alles zu Lasten des Überweisenden, jeder trägt seine eigenen Gebühren oder alles zu Lasten des Empfängers.

Sind all diese Angaben gemacht und der Auftrag somit vollständig bei seiner Hausbank erteilt, erfolgt in der Regel nach 5-7 Werktagen die Gutschrift beim Empfänger.