Was kostet eine Überweisung in die USA?

Dank der Einführung des neuen einheitlichen Zahlungsverkehrsraums SEPA sind Auslandsüberweisungen innerhalb der Europäischen Union nun genauso schnell und günstig wie ganz normale Überweisungen innerhalb eines Landes. Auch Staaten, die keine Mitglieder der Europäischen Union sind, beispielsweise die Schweiz oder Norwegen, sind Mitglied in diesem System, so dass innerhalb von Europa eine Auslandsüberweisung dank SEPA nur noch bei Transaktionen in Staaten, die nicht Mitglieder in diesem System sind, hohe Kosten verursachen kann.

Auslandsüberweisungen in Staaten außerhalb von SEPA weiterhin teuer

Soll dagegen Geld in Staaten transferiert werden, die keine SEPA-Mitglieder sind, beispielsweise die USA, so müssen Sie leider immer noch mit teils hohen Gebühren und einigen Tage Wartezeit rechnen. In der Regel nehmen die Banken hier eine Mindestgebühr von zehn Euro bei einer beleglosen Online-Überweisung, bei beleghaften oder telefonischen Überweisungen sogar meist noch mehr. Hier nehmen die Kreditinstitute als Mindestgebühr im Durchschnitt etwa fünfzehn Euro. Ab einem gewissen Mindestbetrag (Richtwert: 5000 Euro) nehmen die meisten Banken außerdem noch einmal einen gewissen Teil der überwiesenen Summe als zusätzliche Gebühr. Meist bewegt sich diese im Raum von ca. 1,5 Promille der überwiesenen Summe. Zusätzlich können außerdem noch weitere Gebühren anfallen, wenn Sie die Überweisung direkt in der Fremdwährung tätigen. Eine Überweisung in die USA kann daher mitunter sehr kostspielig werden. Eventuell kann es daher nützlich sein, sich nach Alternativen Transfermethoden wie beispielsweise PayPal umzusehen, um die Transaktion mit deutlich niedrigerer Gebührenbelastung tätigen zu können.