Definition SEPA

Was ist SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für den Begriff „Single Euro Payments Area“ und bezeichnet dabei einen international einheitlichen Zahlungsverkehrsraum, der keine Unterschiede zwischen Überweisungen ins Inland oder ins Ausland mehr kennt. Derzeit umfasst SEPA alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie außerdem Liechtenstein, die Schweiz, Norwegen und Island.

Die Einführung von SEPA im Jahr 2008 brachte auch neue Zahlungsinstrumente mit sich. So gibt es jetzt die SEPA-Überweisung, die SEPA-Lastschrift und auch SEPA-Kartenzahlungen. Dies erleichtert die Durchführung von Geldtransfers über Ländergrenzen hinaus enorm.

Was sich mit der Einführung von SEPA ändert

Insgesamt bedeutet die Einführung von SEPA eine schnellere und effizientere Abwicklung des Zahlungsverkehrs über internationale Grenzen hinweg. Die SEPA-Überweisung beispielsweise löst die bisherige EU-Standardüberweisung ab. Mithilfe dieser neuen Form der internationalen Überweisung dauert ein Transfer von Geld ins Ausland genauso lang wie eine normale Überweisung innerhalb des Inlands und kostet auch nur genauso viel.

Damit diese Art des Zahlungsverkehrs ermöglicht werden konnte, einigten sich die Banken auf ein neues internationales System zur Kennzeichnung von Konten und Banken. Daher hat jedes im Zahlungsverkehrsraumraum registrierte Konto jetzt nicht nur eine nationale Kontonummer und Bankleitzahl, sondern auch eine sogenannte IBAN (International Bank Account Number) und einen BIC (Bank Identifier Code). Diese beiden Codes sorgen für einen schnelleren und reibungsloseren Ablauf im internationalen Zahlungsverkehr, da sie durch die einheitliche Formatierung und die einheitliche Kennzeichnung von Bankdaten den Verwaltungsaufwand bei der Durchführung der Transaktion erheblich verringern.