Gibt es eine Höchstgrenze für SEPA-Überweisungen?

Mit der Einführung des europaweit einheitlichen Zahlungsraumes SEPA wurde auch eine neue Form der Überweisung eingeführt. Mithilfe der sogenannten SEPA-Überweisung ist es nun möglich, innerhalb der Mitgliedsstaaten Geld genauso schnell und genauso günstig wie bei einer Inlandsüberweisung von einem Konto auch über nationale Grenzen hinweg auf ein anderes Konto zu überweisen.

Bis zum April 2012 existierte bei dieser neuen Form der internationalen Überweisung noch ein Transaktionslimit von maximal 50.000€, wobei es auch damals schon Finanzinstitute gab, bei denen diese Regelung nicht galt, so zum Beispiel bei der Comdirect Bank. Mittlerweile sind jedoch alle Transaktionshöchstgrenzen außer Kraft, das heißt, eine SEPA-Überweisung unterliegt keinerlei Höchstgrenze bezüglich des Überweisungsbetrags.

Meldepflicht laut AWG beachten

Ab Beträgen von 12.500€ besteht jedoch weiterhin die Meldepflicht der Transaktion gegenüber der Deutschen Bundesbank laut Außenwirtschaftsgesetz.

Eventuelle Limits im Online-Banking möglich

Ebenfalls zu beachten ist, dass es mitunter auch zu Limitierungen kommen kann, wenn die Überweisung per Online-Banking ausgeführt werden soll. Hier ist eine eventuell existierende Betragsobergrenze der entsprechenden Bank zu beachten. Diese Regelungen variieren aber von Bank zu Bank, dienen dem Schutz vor Trickbetrügern und sind nicht gesetzlich festgeschrieben. Im Zweifelsfall können die entsprechenden Informationen selbstverständlich bei der betreffenden Bank eingeholt werden.