Was kosten SEPA-Überweisungen?

Mit Einführung der Sepa-Überweisung haben sich für Bankkunden einige Dinge geändert. Vor der Einführung war es nicht so einfach möglich, Geld in andere europäische Länder zu überweisen. Die Sepa-Überweisung ermöglicht es Kunden aber jetzt, Geld einfach, schnell und vor allem günstig in andere europäische Länder zu transferieren. Viele Kunden sind aber noch immer verunsichert, weil sie nicht wissen, wie teuer eine Sepa-Überweisung eigentlich ist. Sie „fürchten“ sich noch immer vor den hohen Gebühren für Auslandsüberweisungen.

Im Bereich der Sepa-Überweisungen kann aber nur noch bedingt von einer Auslandsüberweisung gesprochen werden. Die Sepa-Überweisung gleicht in der heutigen Zeit einer normalen Inlandsüberweisung. Kreditinstitute dürfen für die Sepa-Überweisung daher keine zusätzlichen Gebühren in Rechnung stellen. Die Kosten einer Sepa-Überweisung orientieren sich daher an den Gebühren für eine Inlandsüberweisung. Diese Gebühren können von jeder Bank individuell festgelegt werden. Aus diesem Grund kann hier kein einheitlich gültiger Betrag genannt werden. Einige Banken stellen 0,40 EUR in Rechnung. Andere Banken bieten komplett kostenfreie Überweisungen an. Die Kosten der Sepa-Überweisung dürfen die Kosten für eine Inlandsüberweisung allerdings auf keinen Fall übersteigen.